| Woraus besteht ein Brunnen? | ||||||
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Die häufigste Art der Grundwasserfassung ist die mittels Bohrbrunnen. Durch eine vertikale Bohrung werden die wasserführenden Schichten erschlossen und zu Kiesfilterbrunnen ausgebaut. Im wesentlichen besteht ein Brunnen aus dem Sumpfrohr mit Rohrboden, dem Filterrohr, dem Vollwand- bzw. Aufsatzrohr und dem Brunnenkopf. In der Regel sind für private Anwendungen Brunnenrohrdurchmesser von 3“ - 6“ völlig ausreichend. Neben der zu fördernden Wassermenge, gehört auch die Abmessung der in den Brunnen einzubauenden Pumpe mit zu den entscheidenden Faktoren bei der Dimensionierung der Brunnenrohre. Zum Einsatz kommen korrosionsfreie Filter- und Vollwandrohre aus PVC (weichmacherfrei) nach DIN 4925 oder korrosionsbeständiges Brunnenausbaumaterial aus Edelstahl nach DIN 4922. Der Ringraum zwischen Bohrlochwand und Brunnenrohrtour wird mit Schüttgütern augefüllt, um ein unkontrolliertes Einstürzen des Bohrloches zu verhindern. Den obersten Abschluß bildet der Brunnenkopf, der einerseits das Brunneninnere hygienisch verschließt und andererseits den Übergang von der Förderleitung zur nachfolgenden Installation darstellt.
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