Woraus besteht ein Brunnen?
Moderne Brunnentechnik
Woraus besteht ein Brunnen?
Die richtige Installation
Die richtige Pumpe

Die häufigste Art der Grundwasserfassung ist die mittels Bohrbrunnen. Durch eine vertikale Bohrung werden die wasserführenden Schichten erschlossen und zu Kiesfilterbrunnen ausgebaut. Im wesentlichen besteht ein Brunnen aus dem Sumpfrohr mit Rohrboden, dem Filterrohr, dem Vollwand- bzw. Aufsatzrohr und dem Brunnenkopf.

In der Regel sind für private Anwendungen Brunnenrohrdurchmesser von 3“ - 6“ völlig ausreichend. Neben der zu fördernden Wassermenge, gehört auch die Abmessung der in den Brunnen einzubauenden Pumpe mit zu den entscheidenden Faktoren bei der Dimensionierung der Brunnenrohre. Zum Einsatz kommen korrosionsfreie Filter- und Vollwandrohre aus PVC (weichmacherfrei) nach DIN 4925 oder korrosionsbeständiges Brunnenausbaumaterial aus Edelstahl nach DIN 4922.

Der Ringraum zwischen Bohrlochwand und Brunnenrohrtour wird mit Schüttgütern augefüllt,  um ein unkontrolliertes Einstürzen des Bohrloches zu verhindern.
Im Bereich der Filterrohre wird zur sandfreien Wasserförderung eine, genau auf die geologische Formation der wasserführenden Erdschicht (Aquifer) abgestimmte, Filterkiesschüttung in den Ringraum eingebracht. Es sind ausschließlich Sande und Kiese für den Brunnenbau nach DIN 4924 zu verwenden. Die Schlitz- oder Spaltweite der Filterrohre muß in jedem Fall kleiner als das kleinste Filterkieskorn gewählt werden.
Oberhalb der Filterstrecke wird im Ringraum der Zulauf von Oberflächenwasser durch Einbringen einer Tonsperre in Form von Tonpellets wirksam verhindert. Bis zur Geländeoberkante wird das Brunnenrohr mit Bohrgut oder Füllkies hinterfüllt.

Den obersten Abschluß bildet der Brunnenkopf, der einerseits das Brunneninnere hygienisch verschließt und andererseits den Übergang von der Förderleitung zur nachfolgenden Installation darstellt.

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