| Moderne Brunnentechnik |
| Die richtige Installation |
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Worauf sollte beim Bohren und beim Einbau der Unterwasserpumpe geachtet werden?
Die Bohrungen sollten nur von qualifizierten Brunnenbau-Fachbetrieb (Meister / DVGW) durchgeführt werden.
Brunnen müssen nach den Allgemeinen Regel der Technik hergestellt und gebaut werden, dies bedeutet unter anderem:
- Durchteufte Tonschichten müssen wieder mit speziellen Tonsperren im Ringraum abgedichtet werden, um so Umläufigkeiten zwischen mehreren Grundwasserleitern auszuschalten. Des weiteren ist es empfehlenswert im obersten Bereich eine Abdichtung im Ringraum mit einem Abdichtungston vorzunehmen. So kann verhindert werden, dass gesammeltes evtl. verschmutztes Oberflächenwasser die Bohrlochverfüllung als Drainage zum Abfließen benutzt.
- Verwendung von Spülungszusätzen wie z.B. Fabrikate aus CMC= Carboxymethycellulose. Diese verhindern beim unverrohrten Spülbohren ein Aufquellen und Nachfallen von durchbohrten Tonschichten und des weiterem wird durch den Aufbau eines Filterkuchens die Infiltration der Bohrspülung (Keime usw.) verhindert.
- Nach dem Erreichen der Endteufe sollte die Spülung noch eine gewisse Zeit in Betrieb sein, um so die Säuberung und ein evtl. Sacken von Bohrklein bei zu kurzer Reinigung zu verhindern.
- Vor dem Einbau des Ausbaumaterials sind diese nochmals auf Sauberkeit zu prüfen. Das Ausbaumaterial ist mit Zentrierungen zu versehen, die je nach der Länge des Ausbaus alle 2-10 Meter angebracht werden. Diese gewährleisten einen Zentrierten Einbau des Brunnens, umso die spätere Kiesschüttung ohne Probleme schütten zu können. Auch kann durch diese Maßnahme (immer davon ausgehend das die Bohrung kalibergerecht und zentrisch abgeteuft wurde) ein einwandfreie Einbau der Unterwasserpumpe gewährleistet werden.
- Die Filterrohrlänge richtet sich nach den Bodenverhältnissen, darf jedoch niemals in den späteren abgesenkten Wasserspiegel hineinragen. Dies würde unter anderem zu einer Versandung/Alterung etc. führen. Die Filterschlitze sowie die Kiesschüttung werden vom Brunnenbauer an den jeweiligen Grundwasserleiter bzw. an die Korngrößen angepasst, um so die vorgeschriebene Sandfreiheit zu gewährleisten.
Nach Fertigstellung des Brunnens
- Bohrung
- Säuberung des Bohrloches
- Einbau des Ausbaustranges (Filterrohr/Aufsatzrohr/Zentrierungen)
- Kiesschüttung
- Evtl. Einbau einer Tonsperre
muss der Brunnen um die restlichen Spülungsreste zu entfernen und einer späteren Schädigung der Förderpumpe vorzubeugen, mit einer Spülpumpe klargepumpt werden.
Einbau der Unterwasserpumpe
Folgende Punkte sind zu beachten:
- Die Pumpe muss mind. 1 m über Oberkante Filterrohr eingebaut werden
- Der abgesenkte Wasserspiegel darf den NSPH-Wert nicht unterschreiten und nie bis in den Filter reichen
- Beim Einbau in einer Blindstrecke innerhalb des Filters muss eine genügend hohe Anströmung an den Motor von unten gewährleistet werden
- Beim ungünstigen Einbau in einem Sumpfrohr, muss ein Kühlmantel montiert werden
- Die installierte Pumpe darf nicht an der Innenwand vom Ausbau anliegen
- Das Unterwasserkabel muss an der Steigeleitung befestigt werden
- Ein zusätzliches Sicherheitsseil sollte an der Pumpe befestigt werden
- Der Brunnenkopf sollte bei sehr hohen Gewichten einbetoniert werden, um so Vibrationen/Bewegungen nicht auf dem Ausbaustrang wirken zu lassen
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